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Digital Subscriptions > Power-Wrestling > November 2016 > WO SIND UNSERE HELDEN?

WO SIND UNSERE HELDEN?

Stefan Kolb vermisst die wahren Helden im Wrestling. Seine neueste Analyse schaut deshalb zurück auf die erfolgreichen und leider die vor allem in den letzten Jahren weniger erfolgreichen Versuche, diese Helden für uns zu kreieren.

Die Analyse

Mit einem Hero wie Stone Cold würde die WWE in der Gegenwart ganz anders dastehen

Wrestling ist der Kampf zwischen Gut und Böse, bei dem die Guten körperliche Nachteile, die Überzahl von aggressiven Gruppierungen, schwere Verletzungen und vieles andere überwinden, um am Ende als Sieger aus der Schlacht zu ziehen. Es sind diese großen Momente, auf die wochen-, monate- und manchmal jahrelang hingearbeitet wird. Wenn es dann endlich soweit ist, bekommen die Fans das, was sie sich so lange erhofft haben: Grenzenloser Jubel für den Lieblingswrestler, der nun endlich Champion ist oder das Böse ein für alle Mal in die Flucht geschlagen hat.

Bruno Sammartino, Bob Backlund, Hulk Hogan und der Ultimate Warrior sowie Bret Hart und Shawn Michaels sind sicherlich die hervorstechenden Namen aus den früheren Tagen der WWE, bei denen man mit einem konsequenten Plan diese Männer zu den Aushängeschildern der Promotion gemacht hatte. Dabei wurde jeweils ein längerer Push konsequent durchgezogen, so dass das Ganze im emotionalen Titelgewinn gipfelte. Und genau in diesem Moment wurde jeweils eine Rakete gezündet bzw. alles in diesen einen Mann investiert, um ihn fest in seiner Position zu etablieren.

Von Auftritten in Fernsehsendungen über den Einsatz als Repräsentant bei Spendenveranstaltungen und die entsprechende Vermarktung des Merchandise bis hin zur Darstellung als nahezu unbesiegbarer Champion – die Liste der Hebel ist lang. Und viel wichtiger: Die WWE ist – historisch belegt – sehr gut darin, diese auszuspielen, um wahre Helden zu schaffen. Also diejenigen Wrestler, die die Massen hinter sich vereinen und inspirieren. Diejenigen, die zu Legenden werden und als „larger than life“ gelten.

Dabei muss es sich nicht immer um „the guy“ handeln – also das „eine“ Gesicht der WWE. Es kann auch ein Babyface sein, der für eine gewisse Zeit oder für bestimmte Momente zum Helden wird. Wichtig ist nur, dass die Fans eine Identifikationsfigur erhalten und insbesondere Kinder und Jugendliche danach streben, so zu sein wie ihr Held es ist. Ultimativ sollte aber auch immer die Promotion selbst davon langfristig profitieren.

Ich bin mir sicher, dass viele der Leser dieser Zeilen, die bereits über 35 Jahre alt sind, einen der oben Genannten als ihren Jugendhelden ansehen. Und vielleicht war es sogar dieser eine Wrestler, der euch überhaupt erst so richtig mit dem Wrestlingfieber infiziert hat?

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