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Digital Subscriptions > Power-Wrestling > April 2016 > SPIELPLATZ DER GROSSEN JUNGS

SPIELPLATZ DER GROSSEN JUNGS

Vor 15 Jahren lief die letzte Episode von WCW Monday Nitro über die Bildschirme. Es war das Ende einer Ära. Marcus Holzer erinnert sich an eine Zeit, als die WWE noch richtige Konkurrenz hatte.

"Where The Big Boys Play“ lautete das Motto von World Championship Wrestling – einem Verband, der aus Georgia Championship Wrestling und später Jim Crockett Promotions hervorging und das Sports-Entertainment maßgeblich mitprägte. Viele jüngere Leser werden es vielleicht gar nicht wissen, aber in einigen Teilen der Vereinigten Staaten und zwischenzeitlich sogar landesweit war die WCW deutlich erfolgreicher als die damalige World Wrestling Federation. Auch dank der Millionen von Unternehmer Ted Turner, der seinen Aufstieg zum Medienmogul zu großen Teilen dem Pro-Wrestling verdankte und die Promotion im November 1988 kurzerhand aufkaufte. Doch am 26. März 2001 war Schluss.

Die finale Klappe für die Flaggschiffsendung Monday Nitro signalisierte auch das Ende der WCW. Ausgerechnet Vince McMahon hatte seinen größten Konkurrenten drei Tage zuvor für weniger als drei Millionen US-Dollar aufgekauft. Auf den folgenden Seiten wollen wir noch einmal zehn magische Momente aus der illustren Geschichte der Promotion chronologisch hervorheben.

Als die McMahons noch Konkurrenz hatten ...

(1) HARTE ZEITEN

Mid-Atlantic Wrestling, 29. Oktober 1985

Es war eine der längsten, spannendsten und vor allem in den südlichen US-Staaten auch prägendsten Fehden der Achtzigerjahre. Und sie braucht bis heute keinen Vergleich zu scheuen, ganz im Gegenteil: Ric Flair vs. Dusty Rhodes verkörperte all das, was eine klassische Wrestling-Story ausmacht. Und im Zentrum standen zwei der charismatischsten und wortgewandtesten Superstars aller Zeiten. Während Flair den in Limousinen und Privatjets reisenden Schnösel mimte, dem kein Mittel zur Machterhaltung zu schmutzig erschien, verkörperte Rhodes den Mann aus dem Volk, der sich durch harte Arbeit bis an die Spitze arbeiten konnte.

Man hätte an dieser Stelle sicherlich so manchen Angle hervorheben oder eines der vielen Ringduelle der beiden nennen können, doch kaum ein anderer Moment fasst die Essenz dieser Rivalität besser zusammen als die legendäre Promo des American Dream vom 29. Oktober 1985. Wenn Dusty Rhodes über die Sorgen der „arbeitenden Bevölkerung“ spricht und dabei den Dreh zu seinem anstehenden Match mit Flair findet, ist das auch 31 Jahre später noch ganz großes Kino. Zwei Monate später bei Starrcade, dem wichtigsten Großereignis des Jahres, holte sich Dusty übrigens die NWA World Heavyweight Championship vom Nature Boy.

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