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Digital Subscriptions > Power-Wrestling > Juli 2016 > STARTSCHUSS ZUR ATTITUDE

STARTSCHUSS ZUR ATTITUDE

Vor genau zwei Dekaden gewann Stone Cold Steve Austin das King-of-the-Ring-Turnier. Wesentlich legendärer als der eigentliche Sieg im Finale war allerdings die Promo danach. Marcus Holzer erklärt die Hintergründe. Und verrät, weshalb die Wrestling-Geschichte anschließend eine ganz neue Wendung nahm.

20 Jahre Austin 3:16

„Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen den vierten namhaften King of the Ring: Stone Cold Steve Austin!“ Es ist der 23. Juni 1996. Mit einem klaren Sieg über Jake „The Snake“ Roberts hat Steve Austin soeben das KOTR-Turnier vor knapp 8.800 Zuschauern in der MECCA Arena in Milwaukee, Wisconsin, für sich entschieden. Doch die Krönung verläuft nicht so, wie es Zeremonienmeister Dok Hendrix erwartet hätte. Der funkelnde Mantel, das Zepter und nicht zuletzt die Krone interessieren den Sieger nämlich nicht. Stattdessen zieht er gegen den Unterlegenen richtig vom Leder: „Als Erstes fordere ich, dass dieser Haufen Müll aus meinem Ring befördert wird! Nein, nicht nur aus dem Ring, sondern gleich aus der gesamten WWF! Denn ich habe ohne Zweifel bewiesen, dass du es nicht mehr draufhast. Du sitzt da, hältst deine Bibel in der Hand und sprichst deine Gebete. Und was hat es dir gebracht? Gar nichts! Du redest von Psalmen, du redest von John 3:16 – Austin 3:16 sagt: Ich habe dir grade den Arsch versohlt!“

VON TEXAS NACH HOLLYWOOD

Etwa ein halbes Jahr nach seinem Debüt war Stone Cold Steve Austin tatsächlich in der damaligen World Wrestling Federation angekommen. Der Anfang einer Erfolgsgeschichte, die ihn zum bedeutendsten Superstar seiner Generation machen sollte. Bis dahin war es jedoch ein harter Weg.

Sein erstes TV-Match als Pro-Wrestler bestritt Steve Williams, der am 18. Dezember 1964 in Austin im US-Bundesstaat Texas geboren wurde, 1989 bei World Class Championship Wrestling. Bereits zwei Jahre später heuerte bei World Championship Wrestling an, der damals zweitgrößten Promotion in den USA. „Stunning“ Steve Austin, wie er fortan genannt wurde, gewann zwar schnell die Television Championship, viel anzufangen mit ihm wusste man allerdings nicht. Also steckte man ihn kurzerhand in ein Tag Team mit „Flyin‘“ Brian Pillman.

Die Entwicklung zum biertrinkenden Anti-Helden nahm vor zwei Jahrzehnten ihren Lauf

„Ich war alles andere als begeistert und dachte, man hätte mir den Boden unter den Füßen weggezogen“, gab Austin in einem Gespräch für eine Dokumentation auf dem WWE Network zu. Doch die beiden rauften sich zusammen und übertrafen die nicht sonderlich hohen Erwartungen um ein Vielfaches. Die Hollywood Blonds entwickelten sich nicht nur zu einem der besten Tag Teams der frühen Neunzigerjahre, sondern wurden auch privat beste Freunde. Bis man sie nach nicht einmal einem Jahr wieder trennte.

Diesmal hatte man, so schien es, für den Einzelwrestler aber sehr wohl einen Plan. So gewann er nicht nur die United States Championship, sondern durfte sich auch mit der Ringlegende Ricky Steamboat messen. Alles bestens? Mitnichten! Denn inzwischen hatte Eric Bischoff das Kommando in der WCW übernommen. Und der setzte, nach der Verpflichtung von Hulk Hogan, zu einem nicht unbeachtlichen Teil auf neue Gesichter.

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