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Digital Subscriptions > Power-Wrestling > Juni 2017 > WRESTLING OHNE WERTE

WRESTLING OHNE WERTE

Stefan Kolb führt uns auf dem zweiten Teil seiner Reise durch die Welt des Wrestlings dieses Mal zum roten Faden eines Wrestling-Matches und beleuchtet, warum Siege und Niederlagen relevant sind und darüber entscheiden sollten, wer die Chance auf einen Titel erhält.

Die Analyse

Wenn Stone Cold damals den Stunner brachte, wurde danach in der Regel das Bier geöffnet

Wrestling lebt von seinem Prestige.

Das heißt von den objektiven Fakten und den subjektiven Erwartungen, die aus seinen einzelnen Elementen erwachsen. Im ersten Teil dieses Artikels, erschienen in der vorangegangenen Ausgabe, habe ich die Werte Selling und damit Schmerzen, Angles und damit Verletzungen, Emotionen und damit Gefühle sowie Cheating und somit Betrügereien näher beleuchtet. Diese Werte entstehen vor allem daraus, was die Wrestler miteinander im Ring machen und wie sie ihre Charaktere pflegen.

Im zweiten Teil möchte ich den Fokus etwas verändern und mich mehr mit der Herangehensweise und somit der Philosophie des Bookers beschäftigen, der die Wrestling-Show zusammenstellt. Denn neben den Protagonisten im Ring entstehen Werte aus der guten Arbeit der Kreativen hinter den Kulissen, die Grundvorgaben für Matches geben, Storylines entwickeln und dramaturgisch über Monate ausbreiten sowie über Sieg und Niederlagen entscheiden.

FINISHING MOVES UND DER ROTE FADEN

Bret „Hitman” Hart hatte den Sharpshooter, „Stone Cold” Steve Austin den Stunner und Diamond Dallas Page den Diamond Cutter. Immer – oder doch zumindest fast immer – wenn die Wrestler ihre Finishing Moves ausgepackt haben, war das Match damit zu Ende. Es war ihr Move, den sie über viele Jahre harter Arbeit perfektioniert haben, um damit Erfolge einzufahren.

Schaut man sich heute WWF oder WCW Matches aus den 1990er Jahren an und vergleicht diese mit Matches aus der aktuellen WWE, dann fallen dem Betrachter sehr viele Unterschiede auf. Ein hervorstechender ist der Umgang mit den Finishing Moves. Früher wurde auf diese Moves innerhalb des Matches konsequent hingearbeitet und wenn es endlich einer der beiden schaffte, seinen Finishing Move durchzubringen, wurde bis drei durchgezählt oder aufgegeben. Man nennt das den roten Faden. Ein Kick-out oder das Herauskämpfen aus dem Aufgabegriffe gehörte zur absoluten Seltenheit – selbst bei PPV-Matches.

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