DIE VIERTE WAND
In diesem Monat dreht sich in der Diskussion des PW-Teams alles umRoman Reigns und John Cena, das Mae Young Classic, zu lange Pay-Per-Views und die aktuellen NXT-Perspektiven.
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John Cena und Roman Reigns haben im Aufbau ihres ersten großen Matches „die vierte Wand“ durchbrochen. Um das Match interessant zu machen, wurde die reale Kritik an beiden Männern mit einem gestellten Kampf vermischt. Wie findest du diese Herangehensweise? Verbessern solche „Shoot“-Promos eine Wrestling- Story?
SPANNEN DES ZUSATZELE MENT (MH)
Ich bin prinzipiell ein Freund solcher Versuche, sofern man die Idee richtig umsetzt und nicht übertreibt. Wenn ich mich etwa an die Schlussphase in der WCW erinnere, als sich ein
Jeff Jarrett freiwillig für Hulk Hogan „hinlegte“ oder Buff Bagwell sich „nicht ans Skript“ hielt, möchte ich lieber Abstand davon nehmen.
Auf der anderen Seite gab es unter anderem die berüchtigte „Rohrbomben“-Promo, die der Fehde zwischen John Cena und CM Punk einen ganz besonderen Reiz verlieh. Das Geheimnis liegt meiner Meinung nach darin, die Promo so zu gestalten, dass sogenannte Hardcore-Fans wissen, was mit dieser oder jener Aussage gemeint ist, „normale“ Zuschauer aber nicht verschreckt werden.
Wenn etwa Roman Reigns darauf verweist, dass John Cena zuletzt immer seltener in den Wrestling-Shows zu sehen ist und sich zunehmend Projekten von außerhalb widmet, passt dies auch wunderbar in den Gesamtkontext der Sendung. Richtig umgesetzt können solche Elemente einer Fehde die nötige Würze geben.
SOR GT FÜR DIS KUSSIONEN (PX)
Solche „Worked Shoots“ sind im Wrestling sehr oft ein großes Gesprächsthema. Sie sorgen meist für viel Aufmerksamkeit, so auch bei Reigns und Cena. In meinen Augen war das Promoduell der beiden super! Diese Art und Weise, Spannung zwischen den Superstars im Bezug auf das Match beim Großevent herzustellen, ist eine sehr effektive Methode. Verbessern solche „Shoot“-Promos eine Wrestling-Story? Kommt drauf an. Diese Promos ersetzen keine gut erzählte Storyline, können aber natürlich trotzdem auf einen großen Kampf hypen.
Reale Einflüsse sind heutzutage das A&O. Im Wrestling braucht es 2017 einfach Glaubwürdigkeit durch genau diese realistischen Bezüge. Wenn dies allerdings nicht im Rahmen bleibt, sondern in einer übertriebenen Weise präsentiert wird, bleibt’s nichts Besonderes. Ein „Worked Shoot“ kann gut platziert absolut seine Wirkung entfalten. Es sollte aber Grenzen geben. Wenn das jede Woche bei Raw passiert, sorgt es eben nicht mehr für eine solche Aufmerksamkeit.
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