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Digital Subscriptions > Power-Wrestling > Februar 2018 > JAPAN is JERICHO

JAPAN is JERICHO

Das jährliche Mega-Event von New Japan Pro-Wrestling hat am 4. Januar 2018 international so viel Aufmerksamkeit erzeugt wie noch nie: Mit der Verpfl ichtung von Chris Jericho gelang dem japanischen Marktführer ein großer Coup. Und auf das Titel-Match zwischen Kazuchika Okada und Tetsuya Naito im Tokyo Dome hatten die Fans bereits seit Monaten gewartet.

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„Geliebt, gehasst, vergöttert“. So könnte man Tetsuya Naitos Karriere vermutlich in wenigen Worten zusammenfassen. Als „Stardust Genius“ schien Naito lange Zeit der logische Nachfolger für Hiroshi Tanahashi in dessen Rolle als Publikumsliebling zu sein. Eine Kette von teils unglücklichen Umständen sorgte aber dafür, dass es niemals zu dieser Fackelübergabe kam. Ein Grund dafür ist, dass Tanahashi von den Fans auch über den Zenit seiner Karriere hinaus noch als der große Star angesehen wird und einen zweiten Tanahashi benötigt man nicht, wenn man noch den ersten Tanahashi hat. Dennoch versuchte man es und so holte Naito den großen Sieg über das Aushängeschild, als er Tanahashi im G1 Climax Finale 2013 besiegte. Nachdem sich der erste Staub gelegt hatte, zeigten Fans in den Hallen erstmals Abneigung gegenüber Tetsuya Naito. War er vor seinem G1 Sieg noch beliebt, so erschien dieser Erfolg in den Augen der Fans verfrüht und sie akzeptierten Naito in der Rolle des neuen Helden nicht. Diese Abneigung führte dazu, dass New Japan sich genötigt sah, eine Fan-Abstimmung zu starten, deren Folge war, dass Naito seinen sicher geglaubten Platz im Main Event des Tokyo Dome verlor. Das Tischtuch zwischen Naito und den Fans schien zerschnitten.

Vier lange Jahre sind seitdem ins Land gezogen, die große Veränderungen mit sich brachten. Auf seinen Reisen in Mexiko holte sich Naito neue Inspiration, die seine Karriere in völlig neue Bahnen lenkten und dafür sorgten, dass der Hass, den viele Fans auf Naito hatten, kanalisiert werden konnte zu einer für New Japan völlig untypischen Rollen: der des Antihelden. Nach seiner Rückkehr schien es Naito egal zu sein, was Fans und auch seine Kollegen über ihn dachten. Er sagte sich von all dem los, was ihn als „Stardust Genius“ ausmachte und formte mit Los Ingobernables de Japon den Ableger der Gruppe um Rush bei der mexikanischen CMLL, die in Japan bemerkenswerterweise deutlich beliebter wurde als in Mexiko. Mit neuerem Selbstbewusstsein und einer veränderten Einstellung fl ogen Naito die Herzen der Menschen plötzlich zu – psychologisch sicher ein hoch spannendes Thema.

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