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The big Thing next

Im Sports-Entertainment wird deutsch gesprochen. Im November prüften die NXT-Macher in Köln über 40 Männer und Frauen, die von der WWE-Karriere träumen. Eine einmalige Erfahrung für alle – Power-Wrestling war mit dabei.
Wer erhält den WWE-Vertrag?

Das Sport-Entertainment befi ndet sich in einem steten Wandel. Für Independent-Wrestler, die noch vor 10 Jahren von der großen Karriere in Übersee träumten, blieb die Vorstellung immer genau das: ein Traum. Der WWE-Kader war 2008 noch von Aktiven bestimmt, die aus den Zeiten des „Monday Night War“ stammten oder aber im eher rudimentär entwickelten Nachwuchsprogramm den Verantwortlichen in die Hände gefallen waren. Das Business war noch vom Mindest bestimmt, das jahrzehntelang das Geschäft bestimmt hatte: Der Zugang in die oberen Ränge blieb begrenzt.

Ja, auch in dieser Zeit blickten die WWE-Verantwortlichen bereits darauf, was die deutschsprachige Independent-Szene zu bieten hatte. Da wurden die Aktiven am Nachmittag vor einem Live Event mal in den Ring gelassen. Unter den Augen der für die Tour anwesenden Agents gab es den prüfenden Blick auf die Fähigkeiten der Aktiven. Nette Worte, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen wurden ausgetauscht – doch in der Regel ergab sich aus den Kontakten nichts. Besonders deshalb, weil es bei der WWE sehr überschaubare Strukturen dafür gab, neue Talente innerhalb der Firma zu erkennen, unter Vertrag zu nehmen und zu fördern. Das machte den Zugang für Wrestler außerhalb der USA besonders schwierig. Und bis auf einen gewissen Claudio Castagnoli (alias Cesaro) ergatterte auch niemand eine Green Card und war gewillt, alles auf eine Karte zu setzen und den Sprung in die Vereinigten Staaten zu machen.

Im Jahr 2018 ist der Talent-Pool aus den Zeiten des Wrestling- Booms der späten Neunziger längst versiegt. Schlimmer noch, begeisterten sich in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends immer mehr junge Männer für Mixed-Martial-Arts.

Einzig eine einigermaßen stabile Independent-Szene lieferte der WWE Nachschub. Aus den eigenen Reihen kam nach der Entdeckung von John Cena, Batista oder Brock Lesnar kurz nach der Jahrtausendwende nicht mehr viel Talent nach, das für größere WWE-Aufgaben geeignet schien.

TRIPLE HAT EINE NEUE GRUNDLAGE GESCHAFFEN

Die Zeichen der Zeit dafür erkannte vor allem Triple H, der es nach seiner erfolgreichen Karriere im Ring nun als seine Aufgabe ansah, das Fundament für eine erfolgreiche Sports- Entertainment-Zukunft zu festigen. Immerhin sind sportliche begabte wie ebenso charismatische Persönlichkeiten das Lebenselixier, um WWE in die Zukunft tragen zu können. Triple H entwickelte neue Perspektiven, die im Juli 2013 in der Eröffnung vom WWE Performance Center in Orlando gipfelten. Ein eigenes Entwicklungszentrum, angelehnt an Leistungszentren, die auch viele andere große Sport-Brands in den Vereinigten Staaten betreiben.

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