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WARUM WRESTLING SICH NICHT AUF PROMIS, ALTSTARS UND BUZZ VERLASSEN DARF

Erwartungen statt Hotshoting (Teil 1): Stefan Kolb erklärt, warum nachhaltige kreative Arbeit im Wrestling langfristig größere Erfolge bringt – und welche Abkürzungen die Macher nehmen, um kurzfristig Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Die Analyse

Mit echten Emotionen funktioniert Wrestling am besten. Bestes Beispiel: Daniel Bryan bei WrestleMania 30

Wir alle freuen uns Jahr für Jahr auf WrestleMania. Die sogenannte Road macht uns Woche für Woche heißer auf das Ereignis des Jahres. Fehden werden immer intensiver und spitzen sich auf den Höhepunkt zu. Daniel Bryan legte sich Anfang des Jahrs 2014 immer wieder mit Stephanie McMahon und Triple H an und wurde über viele Wochen hinweg immer wieder von diesen malträtiert. Doch mit „Occupy Raw“ nahm alles eine entscheidende Wendung: Daniel Bryan konnte nicht nur ein Match gegen Triple H bei WrestleMania einfordern, sondern sich auch noch das Anrecht auf den Kampf um den WWE Titel sichern – falls er denn zunächst Triple H bei WrestleMania besiegen würde.

Doch für ihn bedeutete es, dass er nun nicht nur Stephanie und ihren Ehemann, sondern auch Randy Orton und Batista als seine Widersacher hatte. Es war ein Kampf, den er eigentlich nicht gewinnen konnte – doch wir alle hatten die Hoffnung und vielleicht sogar die Erwartung!

Am Tag von WrestleMania selbst verspüren wir als Fans eine fast schon kindliche Vorfreude – dank der Erwartungen an dieses Ereignis, welche die WWE über Wochen hinweg aufgebaut hat. Ob vor dem Fernseher oder in der Arena: Sobald WrestleMania startet, ist es dann eine Reizüberflutung durch das, was wir zu sehen bekommen. Die Guten kämpfen gegen das Böse – und am Ende gewinnt hoffentlich der von allen gefeierte Held, der über die Wochen zuvor von seinem Gegner immer wieder hinters Licht geführt wurde.

So ist es auch geschehen bei WrestleMania 30, als Daniel Bryan im ersten Match des Abends die Autorität in Form von Triple H besiegte, um im Main Event des Riesenspektakels in New Orleans Batista im Triple Threat Match zur Aufgabe zu bringen. Daniel Bryan wurde unter lautem Jubel, frenetischen Yes-Chants und Freudentränen WWE World Heavyweight Champion. Für alle Zuschauer entstanden Emotionen, die man sonst nur selten erlebt!

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Die Bestie entlarvt: Der Skandal um Brock Lesnar und die Folgen. Unser Top-Thema in der PW September 2016 - dazu News, Berichte, Interviews, Meinungen und vieles mehr. Wie immer in einer vollgepackten Power-Wrestling. Viel Spaß beim Lesen!
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