MEINUNG
Round Table
WRESTLEMANIA MIT ZWEI TAGEN ZU LANG? – WIE GEHT ES MIT TNA WEITER? – WAR DER JON MOXLEY-SPOT MIT „SPIKE“ WIRKLICH NÖTIG? – MACHT DIE WWE-SHOW EVOLVE SINN? – MEGAN BAYNE EIN ZUKÜNFTIGER SUPERSTAR?
Martin Mahony (MM), stellvertretender Power-Wrestling-Chefredakteur, und Power-Wrestling-Deutschlandkoordinator Alexander Schröder (AS) diskutieren die heißesten Themen der vergangenen Wochen.
BILDER: © WWE, AEW, TNA
WrestleMania – sind dafür zwei Tage nötig?
DER FAN SOLL GEMOLKEN WERDEN (AS)
Nein. WrestleMania lebte immer davon, dass dies die eine Nacht im Jahr ist, die den größten Moment im Wrestling darstellt. Das ganze Jahr lang haben die Wrestler darauf hingearbeitet, bei dieser einen Show auf der Card zu sein – das war etwas ganz Besonderes. Wer im Main Event stand, hatte fast automatisch Legendenstatus.
Mittlerweile gibt es zwei Tage, die offenkundig das Ziel haben, den Fan zu melken, wo es nur geht. Die einzelnen Tage sind bei Weitem nicht so stark wie es früher bei der Eintages-Veranstaltung war. Ein Main Event ist deutlich weniger wert. Ich halte von dem Konzept wirklich überhaupt nichts. Vergleichbar wäre es für mich, wenn man nun den Super Bowl an zwei Abenden hintereinander mit Hin und Rückspiel machen würde. Absurd.