Eindrücke aus dem WWE-TV
DER TRAUMSTART
Matches und Momente aus Raw und SmackDown. Was uns zuletzt aufgefallen ist …
TRAUMSTARTFÜR DEN „AMERICAN NIGHTMARE“
Die Spekulationen um die Zukunft von Cody Rhodes nach seinem jähen AEW-Aus begleiteten uns im Februar und März. Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, dass eine WWE-Rückkehr so gut wie sicher wäre. Die spannende Frage: Wie würde Cody dann aber beim Marktführer eingesetzt werden. Einige Beobachter vermuteten, jetzt könne es Vince McMahon dem Sohn des „American Dream“ Dusty Rhodes heimzahlen, einst in die Welt hinausgezogen zu sein und am Aufbau eines WWE-Konkurrenzprodukts mitgearbeitet zu haben.
Hat sich in die Herzen der Fans geredet
Beste Robe, bester Ringer
Die Realität sah dann aber natürlich ganz anders aus: Cody wollte wieder WWE – und WWE wollte Cody. Nach seinem WrestleMania-Triumph bekam er auch den Sieg beim darauffolgenden Premium Live Event. In den wöchentlichen TV-Shows wird er als ganz große Nummer präsentiert. So viel Feuerwerk wie er kriegt derzeit kein anderer. Rhodes weiß es allerdings auch, sich wie ein Star zu geben und dabei nicht nur seine eigene Brand, sondern WWE im Gesamten zu verkaufen. Deshalb ist er gleich für jede Menge Pressearbeit abgestellt worden.
Codys Comeback-Timing war zudem perfekt: Denn der WWE-Kader ist in der Spitze recht dünn besetzt. WWE konnte es sich gar nicht erlauben, Cody Rhodes zu verheizen. Er ist aktuell das Babyface, das die Firma brauchte – vor allem mit immer weniger Auftritten von Roman Reigns. Und in Sachen Storyline lässt sich mittelfristig seine Jagd des World- Titels erzählen. Hier muss noch nichts übers Knie gebrochen werden, der neue Rhodes kann bei WWE langsam reifen. Nach einigen Monaten muss man die neue WWE-Cody-Kombination sicher erneut beleuchten, nach acht Wochen darf man aber von einem Traumstart sprechen.