STROWMAN GESTOPPT!
Adam Scherr war lange Jahre ein Vorzeige- Objekt aus der WWE-Monster-Factory: Doch im Rahmen der Kürzungen ist der heldenhafte Hüne mit dem hochdotierten Vertrag rausgeflogen. Eine Karriere-Bilanz.
Ein mediales Highlight bleibt das Match gegen Boxer Tyson Fury
Das hat vor ihm noch niemand geschafft! Braun Strowman ist der erste Wrestling-Superstar, der von WWE gefeuert wurde, während er das aktuelle Power-Wrestling- Cover zieren durfte. Ganz klar: Seinen Platz unter den stärksten WWE-Akteuren aller Zeiten (darum ging es im „Pure Power“-Artikel im Vormonat) wird Strowman durch die Entlassung am 3. Juni nicht verloren haben. Vielleicht wurde das Heft damit sogar zu einem besonderen Sammlerstück in der Zukunft!
Auf einer Liste von sechs Superstars, die an jenem 3.6. bei WWE rausflogen, war Braun Strowman gewiss der prominenteste Name. Der frühere Universal Champion hatte in den acht Wochen vor seinem Rauswurf in zwei vielbeachteten Matches gestanden. Zum einen am 10. April bei WrestleMania – im Stahlkäfig gegen Shane McMahon. Zum anderen am 16. Mai bei WrestleMania Backlash – in einem der Main Events um die WWE- Championship gegen Drew McIntyre und Titelträger Bobby Lashley. Dass Strowman siebzehn Tage nach einem Spear und der Pinfall-Niederlage durch Lashley das „WWE-Superstar“-Siegel verlieren würde, damit hatte ganz gewiss niemand gerechnet.
Doch WWE durchlebt einen Wandel mit einem neuen starken Manager an der Spitze: Nick Khan (President & Chief Revenue Officer) hat bei WWE auf die Kostenbremse gedrückt. Trotz erwarteter Rekord-Einnahmen in diesem Jahr (dank lukrativer TV-Verträge, denen selbst Corona nichts anhaben kann), sind nicht nur hinter den Kulissen rund 60 Stellen weggefallen, sondern – für die Zuschauer besonders auffällig – zum wiederholten Male Wrestler vor die Tür gesetzt worden. In der Vormonats-PW hatten wir bereits den Entlassungsreigen vom 15. April beleuchtet, mit dem Persönlichkeiten wie Samoa Joe, die IIconics oder auch Mojo Rawley wegfielen. Wie wir nun wissen, war WWE längst nicht mit dem Großreinemachen fertig. Und keine der Entlassungen aus dem April, kam an den Juni-Schocker heran!