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Christmas Presents

AUS EINS MACH 2

Vor wenigen Tagen teilte die WWE ihren Kader auf. Es ist bereits der zweite Versuch, Raw und SmackDown strikt voneinander zu trennen. Marcus Holzer erinnert sich an den allerersten Draft und erklärt, warum die Markenerweiterung am Ende ihrer Lebenszeit nicht mehr funktionierte.

WWE Brand Extension

Zur ersten WWE-Trennung im Jahr 2002 spielte Brock Lesnar eine entscheidende Rolle: Wird das 2016 wieder so?

2002 war ein Jahr des Umbruchs im Sports-Entertainment. World Championship Wrestling, der größte Konkurrent der damaligen World Wrestling Federation, war seit einem Jahr Geschichte, damit auch der legendäre Monday Night War. Auch wenn das Einschaltquoten-Duell zwischen Monday Night Raw und Monday Nitro zuletzt ziemlich einseitig verlaufen war, machte es den Verantwortlichen der Federation trotzdem noch Feuer unterm Hintern. Schließlich hätte der erbitterte TV-Krieg jederzeit wieder neu aufflammen können. Ein paar Fehler der Federation auf der einen Seite, ein zündender WCW-Einfall auf der anderen, und schon wäre man wieder mittendrin gewesen. Mit dem Kauf von World Championship Wrestling war aber auch diese theoretische Möglichkeit dahin. Neben der WCW hatte Vince McMahon ein Jahr zuvor auch die Reste von Extreme Championship Wrestling günstig erstanden. Die kleine Promotion aus Philly war zwar nie ein echter Konkurrent gewesen, stellte aber zumindest ein spannendes Alternativprodukt und so etwas wie eine Entwicklungspromotion für die Big Two dar.

Ursprünglich war vonseiten der Federation sogar geplant gewesen, die Marke WCW am Leben zu erhalten und dem einstigen Konkurrenten eine eigene TV-Sendung zu widmen, etwa am Samstagabend. Doch spätestens nach einem enttäuschenden Aufeinandertreffen zwischen Booker T und Buff Bagwell um die WCW Championship bei Raw am 2. Juli 2011 in Tacoma, Washington, bei dem – von der Action im Ring bis hin zum Kommentar – so gar nichts zünden wollte, war diese Idee der vom Tisch. Man darf natürlich gerne darüber spekulieren, inwiefern Vince McMahon tatsächlich seine Ressourcen in ein neues WCW-Produkt gesteckt hätte und vielleicht nur nach einem passenden Ausweg gesucht hatte. Tatsache ist, dass World Championship Wrestling als Dachmarke eines eigenen Produkts an diesem Abend endgültig zu Grabe getragen wurde. Stattdessen wurde nun die sogenannte Invasion-Storyline, also WCW und ECW gegen die WWF, vorzeitig und letzten Endes auch überhastet umgesetzt.

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Aus 2 mach 1: Was wir aus der ersten Brand Extension für einen neuen Anlauf mit "Raw vs. SmackDown" lernen +++ Im exklusiven Interview: Road Warrior Animal über die Legion of Doom +++ 20 Jahre nWo: Warum Hogan, Nash, Hall und Co. 1996 das coolste Stable aller Zeiten erschaffen haben +++ Alles rund um die WWE-Stars von heute mit vielen Analysen zum Geschehen und mehr!
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