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BRITISCHE HARTE

Sie ist gerade einmal 25 Jahre alt, doch Paige hat bereits alle Höhen und Tiefen des Wrestling- Geschäfts erlebt. Angesichts ihres vermeintlichen Rücktritts lässt Marcus Holzer die aufregende Karriere der Engländerin noch einmal Revue passieren und wagt den Blick in die Zukunft.

Paige vor dem Karriere-Ende

Der Abend des 28. Januar 2018 war ein historischer für die WWE. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte fanden gleich zwei Royal Rumble Matches statt: Nebe 30 Männern durften erstmals auch ebenso viele Frauen in der spektakulären Battle Royal um einen prominenten Platz bei WrestleMania ringen. Als zum Abschluss des Events dann auch noch Megastar Ronda Rousey das Wells Fargo Center in Philadelphia in Pennsylvania betrat und Rumble-Siegerin Asuka ihre Hand hinstreckte, war klar: Die Damen-Division steht so sehr im Fokus wie noch nie. Eigentlich ein Grund zum Feiern für die weiblichen Superstars im Kader, bieten sich nun doch mehr Chancen als je zuvor.

Bei der jungen Britin Paige dürfte sich die Partystimmung aber nur sehr schleppend eingestellt haben. Sie konnte an diesem historischen Ereignis nämlich nicht teilnehmen. Wie schon bei der Vergabe der neuen Women’s Championship, beim ersten Hell in Cell Match mit rein weiblicher Beteiligung und beim ersten Money in the Bank Ladder Match der Frauen, blieb ihr lediglich die Zuschauerrolle. Dabei hatte die Engländerin einst so etwas wie Pionierarbeit geleistet, war bei den Anfängen der Women’s Revolution federführend dabei. Doch die daraus resultierende Women’s Evolution fand weitestgehend ohne sie statt, für die nun eingeläutete Phase III dürfte dies ebenso gelten. Denn wie es aussieht, wird die 25-Jährige nie mehr in den WWE-Ring steigen können. Der Zeitpunkt könnte nicht tragischer sein, hatte sie doch gerade erst die Tumulte der vergangenen Jahre überwunden. Leider irgendwie auch passend für eine Karriere, die stets zwischen zwei Extremen pendelte.

EINE SCHRECKLICH NETTE FAMILIE

Saraya-Jade Bevis, Spitzname Raya, wurde am 17. August 1992 in eine echte Wrestling-Dynastie hineingeboren. Vater Patrick (Ricky Knight), Mutter Julie (Sweet Saraya) sowie Bruder Zak (Zak Zodiac) und Halbbruder Roy (Zebra Kid) sind allesamt dem Ringkampf verbunden, Halbschwester Nicky hat es als junges Mädchen zumindest mal versucht. Bis heute führen Ricky Knight und seine Gattin gemeinsam die kleine Liga World Association Wrestling (WAW) in Norwich.

Die erste Ring-Luft schnupperte Saraya-Jade bereits vor ihrer Geburt: Da Mum sich ihrer Schwangerschaft lange nicht bewusst war, stieg sie sogar noch im siebten Monat ins Seilgeviert. Als junges Mädchen wollte Raya trotzdem lange nichts vom Wrestling wissen. Zum einen sah sie, wie oft sich ihre Geschwister im Ring verletzten, zum anderen wurde sie aufgrund der Familientätigkeit von ihren Mitschülern sogar gehänselt. „Wrestling damals einfach nicht als cool”, erinnerte sie sich später.

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