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BRACK AM PRANGER

Im April 1989 ging „Catch up” bei RTL auf Sendung: Joe Williams und Horst Brack präsentierten dem deutschen Publikum Wrestling der NWA (WCW). Fast 20 Jahre später haben wir mit dem „Bestrafer” über diese Zeit und sein Wirken danach gesprochen.

Rochus Hahn im exklusiven PW-Interview

„Der Bestrafer” Horst Brack war vor bald 30 Jahren bei RTL im Einsatz

„Catch Up” ist für langjährige Wrestling-Fans einfach legendär. RTL (damals noch: RTLplus) präsentierte dem deutschen Fernsehpublikum zwischen 1989 und 1991 Wrestling aus den USA. Die Matches der NWA (später: WCW) gerieten allerdings manches Mal in den Hintergrund – aufgrund der kultigen Moderation durch Joe Williams und seinen Gegenpol, den vorlauten „Bestrafer” Horst Brack. Aus den RTL-Archiven sind die Sendungen von damals verschwunden. Doch so manche „Catch Up”-Aufnahme lässt sich heutzutage auf YouTube oder Dailymotion wiederfinden.

Hinter der Kunstfigur Horst Brack steckt Rochus Hahn. Der 57-jährige schrieb vor und nach seiner Zeit mit dem Wrestling so manches Drehbuch. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehört „Das Wunder von Bern” aus dem Jahr 2003. Außerdem veröffentlichte der in Frankfurt lebende Autor bereits eigene Romane. Ende Dezember haben wir mit Rochus ausführlich über seine „Catch Up”-Zeit und sein Leben danach sprechen können.

Fangen wir mit dem Jahr 1993 an, da gab es in Hannover bei der CWA ein Power-Wrestling-Fanfest und Stargast war niemand anderes als die amtierenden „Miss Germany” Verona Feldbusch. Oder wie sie heute heißt: Verona Pooth. Du hast ein schönes Interview mit ihr gemacht. Was hast du noch für Erinnerungen daran?

Ich habe ihr gesprochen? Das ist nicht euer Ernst. Ich habe keine Erinnerung mehr daran. Wirklich nicht. Ich erinnere mich and as Fußballspiel, aber an Frau Pooth wirklich nicht. (Mittlerweile hat Rochus wieder eine Erinnerung daran, da wir ihm das auf Seite 3 abgedruckte Foto zugeschickt haben; Anmerk.derRed.)

1994 war Horst Brack schon ein Begriff in Wrestling-Deutschland. Meine (Christian Bruns’) erste Erinnerung ist ein Trailer, der mich neugierig machte. Meine Mutter meinte noch, das wäre nichts für mich, ich schaute aber dennoch rein. Wie bist du denn zum Wrestling gekommen?

Meine Familie lebte damals in Hannover. Meine Schule, das Rats- Gymnasium, befand sich direkt gegenüber dem Schützenplatz. Von dort aus konnte man immer die Kampfankündigungen sehen, mit Namen wie Axel Dieter, Cuban Assassin, und vielen anderen. Eines Tages nahm mein Vater, von dem das nun nicht unbedingt zu erwarten war, meinen Bruder und mich zum Catchen ins Zelt. Die beiden eben genannten Männer kämpften auch gegeneinander und dabei floss reichlich Blut. Ich war richtig thrilled, ich fand das alles super. Ich war damals etwa zwölf oder dreizehn Jahre alt.

EINE DICKE, HÄSSLICHE FRAU UND EIN DÜRRES MÄNNCHEN

Wie ist denn dann der Bogen gespannt wurden, als das USWrestling nach Deutschland kam. Und wie bist du dazu gekommen?

Damals, so um 1986, lebte ich in München und die damalige WWF wurde auf Sky (England) im Fernsehen ausgestrahlt. Mir hat es total gefallen, Hulk Hogan, Brutus Beefcake und wie sie alle hießen, und immer, wenn ich es sehen konnte, sah ich es mir auch an. Manchmal war es auch auf in Fernsehgeschäften zu sehen, und da blieb ich dann 20 Minuten oder so stehen und schaute es mir an. Dabei sah ich dann auch Jesse Ventura, der ja auch kommentierte und mit Kopftuch rumlief. Das fand ich imposant. Ich war damals also voll auf dem Laufenden, was die WWF anbelangte. Die anderen US-Ligen waren ja nicht zu sehen und unbekannt.

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