WWE-Champion im Interview
THE ALL MIGHTY
Bobby Lashley reist als WWE-Champion zu WrestleMania. Der „Chief Hurt Officer (CHO) des Hurt Business“ spricht über die Nacht seines Erfolgs, die Dominanz der eigenen Gruppierung und die Hürden auf einem langen Weg zum Erfolg.
CHRISTIAN BRUNS
Mit nur einem Gegner fühlt sich Lashley schnell unterfordert
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Als du nach deinem Titelgewinn aufgewacht bist,
wie hast du dich da gefühlt?
Ich habe gar nicht erst geschlafen. (lacht) Nach dem Sieg ist mir natürlich eine Menge durch den Kopf gegangen. So viele Emotionen, das war schon eine ordentliche Ladung. Es heißt ja, dass es Licht am Ende des Tunnels gibt, wenn du hart für eine Sache arbeitest. Aber manchmal vergisst du dieses Licht auch. Hinterher saß ich mit den Jungs zusammen, mit denen ich nach den Shows immer ausgehe. Dieses Mal ging der Abend aber länger, und wir haben noch darüber gesprochen, wie ich bis zu diesem Punkt in meiner Karriere gekommen bin
Total verrückt: Mein Telefon klingelte auch den ganzen Abend und am nächsten Morgen ging es weiter. Nachrichten auf Social Media. Reaktionen von Freunden und Familie. Jungs, mit denen ich am College gerungen habe. Andere Jungs, mit denen ich beim MMA trainierte. Die ganze Liebe, die ich wegen dieses Titelgewinns erfahren habe, ist nicht an mir vorübergegangen.
Wer sind deine größten Unterstützer, die dich zu
diesen Erfolgen begleitet haben?
Meine größten Unterstützer sind natürlich meine Familie und meine Kinder. Für sie mache ich alles. Wenn du deinen Kindern zeigen kannst, dass sich harte Arbeit auszahlt. Genau das mache ich. Wenn ich einen Titel gewinne, dann freuen sich alle, wenn ich die Championship mit nach Hause bringe. Dann sind alle glücklich und wir machen Fotos zusammen.